In den Osterferien wurde zum alljährlichen Schwimmtrainingslager nach Bad Sachsa/ Harz gebeten. 19 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren folgten dem Ruf. Basislager war die dortige Jugendherberge um die Herbergseltern Mareile und Thomas Kahmann.
Eine Woche lang standen neben Schwimmtraining und Athletikeinheiten an Land, auch Spaßwettkämpfe und sportliches Spielen auf dem Trainingsplan. Immer mit dabei: Förderung des Mannschaftsgeistes und fairer Umgang miteinander.
An allen Tagen standen verschiedene Schwimmeinheiten auf dem Plan: mindestens 2 Mal, maximal 3 Mal ging es in die Schwimmhalle im ‚Salztalparadies’ des kleinen Harzkurstädtchens: Früh von 07 Uhr bis 09 Uhr, Nachmittags von 13 bis 15 Uhr oder von 15 bis 17 Uhr war für alle Schwimmtraining. Auch von 19 Uhr bis 21 Uhr wurde die Zeit durch die älteren Clubkameraden genutzt.
Hauptaugenmerk des diesjährigen Trainingslagers war, die Technik in allen Belangen zu verfeinern: Startsprünge, Wenden, Bein- und Armtechniken sowie Atemübungen standen vor Ausdauer und Geschwindigkeit.
Zum Trainingswettkampf musste aber alles stimmen. Tolle Zeiten und die geforderte Umsetzung des Trainierten entschädigten die Kinder bei der abendlichen Siegerehrung. Ein nachträglicher Motivationsschub war die Tatsache, dass es für alle Beteiligten einen kleinen Pokal gab – wie bei den Großen!
Das Trainingslager zeigte gerade hier deutlich seine herausragende Stellung im Sportjahr der jungen Schwimmer.
Zwischenzeitlich gab es Athletikeinheiten an Land. Hierbei standen in erster Linie Ausdauerläufe (plus 3000 m Crosslauf in Zeiten zwischen 14 und 17 Minuten!) und Geschicklichkeitsspiele an. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz: eine Schnipseljagd mit allerlei Stationsbetrieb war ausgesprochen unterhaltsam und beim Poolbillard in der Herberge konnte die Geschicklichkeit präzisiert werden. Spielplatzbesuche nach dem Training ließen Zeit für die Erholung und förderten die kleinen Sportler spielerisch.
Am vorletzten Tag gab es das Abendessen vom Grill und ein Lagerfeuer wurde entzündet. Die Kinder nutzen die ‚blaue Stunde’ auch für kleine Ausflüge auf dem weitreichenden Herbergsareal.
Fazit: Keine größeren Blessuren, keine hohen ‚volkswirtschaftlichen’ Schäden.
Auch bei den Jüngsten gibt es ein umfangreiches Sport-Vereinsleben und Nintendo, Wii & Co. sind total abgemeldet. Die erbrachten Leistungen haben oft sehr positiv überrascht und der gelebte Teamgeist nebst sportlicher Erziehung untereinander, bringt so manchen „Querdenker“ auf eine richtig gerade Bahn ins sportliche (und gesellschaftliche) Leben hinein. Die Förderung hierfür darf durchaus erhöht und weiter sorgfältig ausgebaut werden…
von Thomas Müller (muetho)


